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Autoversicherung für Fahranfänger


Wenn der Führerschein bestanden wurde, ist die schwerste Hürde für Fahranfänger erst einmal geschafft, doch die nächste Hürde wartet bereits: nämlich die passende Autoversicherung für den frisch gebackenen Fahr-Neuling. Leider ist diese nämlich sehr viel teurer als für langjährige Autofahrer, da ein Fahranfänger einen deutlich höheren Risikofaktor darstellt als ein Autofahrer, der schon über eine längere Fahrpraxis verfügt. Für Versicherungsunternehmen gelten vorallem männliche Fahranfänger als Risikofaktor. Dies ist deshalb der Fall, da bei einer kaum vorhandenen Fahrpraxis erschwerend der Punkt der Selbstüberschätzung dazu kommt- für Versicherungsunternehmen also ein schwer zu kalkulierendes Risiko.

 

Leider gibt es dementsprechende Statistiken, die den Gesellschaften recht geben, daher sind die 18-25 Jährigen davon auch besonders betroffen. Einstufungen sowohl in der Kfz-Haftpflicht als auch in Kaskoversicherung von bis zu 230 Prozent sind keine Seltenheit - und das wird teuer!

Was sollte also bei einer Autoversicherung für Fahranfänger beachtet werden? Das erste, womit der Fahranfänger sich beschäftigen sollte, ist die Frage, ob er nicht seine Eltern zu Rate ziehen sollte. Die Gesellschaften, bei denen die Eltern ihr Kfz versichert haben, räumen oft, wenn die Eltern schon langjährige Kunden sind, einen so genannten "Treuebonus" ein. Dies kann einen erheblichen Unterschied in der Einstufung ausmachen. Der große Vorteil liegt auch hierin, dass die Fahranfänger ab Beginn für sich selbst Schadensfreiheitsjahre sammeln, um diese dann später zu einer Versicherung ihrer Wahl mitnehmen zu können.

Die zweite Überlegung, die ein Fahrneuling bei einer Autoversicherung für Fahranfänger anstellen sollte, ist, ob nicht alternativ die Möglichkeit besteht, das Auto als Zweitwagen über seine Eltern anzumelden. Kostentechnisch ist so eine Lösung auf jeden Fall lohnend, der Nachteil ist hier aber, dass dem Fahranfänger dann seine schadensfreien Jahre fehlen. Den Rabatt, den er nach etwa drei Jahren unfallfreien Fahrens bekommt, kann zwar dann auf den eigenen Versicherungsschein übertragen werden, aber die Eltern würden ihn in diesen Fall verlieren.

Dies ist sogar auch dann der Fall, wenn ein Großelternteil seinen Rabatt auf den Enkel übertragen würde. Da auch diese Lösung Nachteile bringt, ist dann doch über eine eigene Autoversicherung für Fahranfänger nachzudenken. Hierzu sollte sich der Führerscheinneuling bei der Anschaffung eines Autos vor dem Kauf über die Typklasse informieren, da auch diese über die Höhe der Versicherungsprämie entscheidet. Je niedriger diese ist, umso günstiger wird der Beitrag. Es ist auf jeden Fall ein Halbjahresvertrag zu empfehlen, denn dank der so genannten "Halbjahresregelung" wird man dann im kommenden Jahr eine Stufe tiefer in der Schadensfreiheitsklasse eingestuft - es wird also billiger.

Ein letzter Aspekt sollte hier noch erwähnt werden: das Fahrsicherheitstraing: wer dieses Training absolviert, kann mit einer deutlichen Ersparnis bei der Versicherungsprämie rechnen.

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